Sonntag, 25. März 2012

All My Thanks To Brother Ben!

Seit ich vorletzte Nacht in einem Brief einem befreundeten Künstler in England meine Lage geschildert habe, hat sich mein Zustand über Nacht stabilisiert. Er empfahl mir, mich alternativ zu einem Psychiater, doch lieber an einen Meisterdektiv zu wenden und die verfahrene Situation mit dessen Hilfe zu analysieren. Ich nahm mir seinen Rat zu Herzen und kontaktierte noch in der selben Nacht Sherlock Holmes, der mir zu einigen wichtigen Einsichten verhalf, welche wiederum die Auflösung diverser Knoten und Blockaden in meinem Energiesystem zur Folge hatten.

Dazu verordnete ich mir gestern und heute noch ausgiebige Sonnenbäder und trank literweise frisches Brunnenwasser. Ernährungstechnisch half mir wie üblich mein hausgemachtes, extrascharfes Thaicurry. Ich kann und muss ja von Hause aus nicht viel essen, was sich nicht nur in Zeiten der finanziellen Not als sehr vorteilhaft erweist, vor allem auch dann, wenn man hungrige Kinder zu ernähren hat.

Wenn nicht wieder allzu Schlimmes und Arges dazwischen kommt, sollte ich im Laufe der nächsten Wochen doch wieder soweit in Form sein, einer  kleinen Erwerbstätigkeit nachzugehen zu können, sei es  als Schuhputzerin, Spülhilfe oder Straßenfegerin. Das wird mir dann sicherlich wieder derartig viel Selbstbestägigung und gesellschaftliche Anerkennung einbringen, mit welcher sich dann auch mein armes, kleines, abgemagertes Ego ein wenig aufblasen lässt.(was natürlich ein totaler Schmarrn ist, sich  aber immer wieder sehr gut an das Ministerium für Propaganda verkaufen lässt. Und ein wenig Zaster können wir hier ja schon auch gebrauchen).

Wir werden sehen. Evtl. kommt auch alles ganz anders.

In any Case: All my thanks to Brother Ben!

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