Well, immerhin - die Freundlichkeit und Warmherzigkeit des Küchen-und Reinigungpersonals und der Mitpatienten blieb nicht wengien der Patienten als heilsamer Aspekt in Erinnerung
Ein paar Beispiele:
Städtische Psychiatrie
ein paar wenige haben sich zusammen getan um über nahezu unmenschliche behandlungen im bürgerhospital stuttgart ein buch zu schreiben. ein psychisches problem zu haben bedeutet nicht gleich,dumm, entmündigt oder nicht mehr handlungsfähig zu sein. wenn angstpatienten von einem pfleger unter süffisantem lächeln ins ohr geflüstert bekommt: du kommst hier erst raus wann ich es will ! toll oder? ich habe mich nicht mehr gewagt zu atmen aus lauter angst das ich fixiert werde. ein mitpatient hat mich gewarnt, sei vorsichtig, der ist bekannt als brutales schwein.
*********
Wenn ich die Therapieangebote der Stat. 6-3 (therapeutisch-stützende Gespräche, fokale Psychotherapie...) mit der Realität vergleiche, belibt mir das Lachen im Hals stecken. Fakt ist: Jeder wird nach Schema F behandelt, die eigene Persönlichkeit, Mündigkeit und Intelligenz gibt man sozusagen an der Tür ab, denn wenn man etwas hinterfragt oder kritisiert dann wird man als "renitent" eingestuft, was Sedierung und Fixierung zur Folge hat. Dieses Verfahren erfolgt gern mal vor aller Augen auf dem Flur durch zwischen 3 und 12 !!! Pfleger, Ärzte, Sanitäter....Bezugnehmend auf meinen Titel (wer den Film kennt) ist die Oberärztin Fr.Dr. W, Schwester Ratchett-arrogant, herrisch und über alles erhaben. Wie auch ihre zwei Assistenzärztinnen weiß sie allein, was für die Patienten gut ist. Besonders negativ fällt die Assistentärztin Frau Dr. S. auf, die ihre fachlichen Mängel geren mit Härte und Unhöflichkeit kaschiert. Das Wort Empathie ist allen dreien nicht geläufig.
Eine Lanze brechen möchte ich für das Pflegepersonal ! Bis auf Ausnahmen sind sie alle nett, engagiert und haben das offene Ohr, das man sich von den Ärzten wünscht. Ohne einige von ihnen, hätte ich dieses Trauma nicht durchgehalten.
Schlussendlich schätze ich es als eher gesundheitsgefährdend ein dort zu sein, ist es doch so, dass viele von uns sowieso Traumaerfahrungen haben und diese meist mit Hilf- und Machtlosigkeit sowie Kontrollverlust zu tun haben. Genau das ist das Erleben auf dieser Station und somit in höchstem Maße triggernd. Für mich NIE MEHR !
*********
Wer nicht an einer einfachen unkomplizierten Depression leidet, ist hier falsch. Krankheitsbilder wie burn out existieren in dieser Klinik nicht. Es wird nach Standard F behandelt und dem Patienten nicht zugehört. Alle müssen das gleiche Programm durchlaufen, ob sie dabei zusammen brechen ist egal. Ich selbst habe dort alle psychatrischen Stationen durchlaufen, daher darf ich mir das harte Urteil über die Klinik erlauben. Lediglich die geschlossene Abteilung 6/3 verfügt über gutes und menschliches Verhalten, obwohl die Arbeitsbedingungen die härtesten im ganzen Bürgerhospital sind.
Noch zu bemerken ist, daß weder Pflegepersonal, Oberärzte oder Stationsärzte eine eigene Meinung haben dürfen, sondern sich strickt an die Meinung des Gottes in weiss, Professor Dr.Dr. BChefarzt, halten müssen. Vielleicht sollte er mal über eine eigene Therapie für sein Selbstwertgefühl nachdenken.
*********
Die Ärzte sind extrem arrogant und wissen alles besser.
- Körperiche Beschwerden werden nicht näher beachtet und schon gar nicht untersucht.
- Ich war mehrere Monate dort und bei meiner Entlassung ging es mir schlechter, als bei der Aufnahme.
- Die Pflegekräfte sind zwar fachlich kompetent, menschlich jedoch zum größten Teil untragbar
- Das Essen ist katastrophal
- Die Hygiene ist mangelhaft, ich glaube, es wurde schonmal in einer Bewertung erwähnt: der internistische Arzt der Station nimmt Blut ab, ohne die Stelle vorher zu desinfizieren
- Privatpatienten werden extrem bevorzugt (mehr Therapiestunden, mehr Visiten etc.)
*********
Tagesklink für Psychiatrie und Psychotherapie
Ich war 12 Wochen in der Tagesklinik wegen immer wieder kommenden Depressionen. Meiner Meinung nach haben die meisten Mitarbeiter dort grasse Vorurteile gegen trockene Alkoholiker. Sie können nicht neutral bleiben und machen große Unterschiede. Wenn man sich nicht gut verkaufen kann und auf Hilfe hofft,ist diese Klinik die Falsche. Mein Vertrauen am Anfang auf die Ärzte und Pflege wurde schwer enttäuscht. Als ich meine Meinung und Unverständniss ansprach, dauerte es nicht lange,daß mir mein Entlassdatum mitgeteilt wurde. Am Anfang war ich wütend, doch dann war ich erleichtert, daß ich diese Menschen,die mich wirklich verletzt haben nicht mehr begegnen muß. Sie nützen ihre Macht gegenüber den Patienten aus und keiner gibt seine Fehler zu.Ich arbeite noch ehrenamtlich mit Suchtkranken und weiß genau,daß ich keinen dort hin schicken werde.Die Termine mit der Pflegekraft sind acht mal ausgefallen. Die vier Termine bei Ihr waren nur ärgerlich, denn Sie konnte mich von Anfang an nicht ausstehen, weil ich zu ehrlich war.So ist das wenn eine Lüge auf den Tisch kommt.Schlimm waren auch die Sozialgruppen,denn es war ein Therapeut mit wenig Fachwissen. Dann noch die ständigen Unterbrechungen im Einzel und in der Gruppe durch plötzliches Telefon gebimmel. Schrecklich!Freitag war immer Visite bei der Oberärztin oder einmal Klinikchef. Vergleichen wir es mal mit einem Gerichtssaal und ich war die Angeklagte. Danach geht es dir auf jeden Fall nicht besser. Jedoch habe ich auch sehr gute Menschen kennen gelernt und habe sehr gerne an der Musikgruppe und Bewegung teil genommen. Dank sei auch dem Küchen.u.Reinigungspersonal. Es hat mir aber wieder gezeigt, daß ich mich den falschen geöffnet habe.
*********
keiner kümmert sich darum, dass man über Abläufe informiert wird
- die Pfleger und Ärzte wissen nicht was Sache ist und sind untereinander nicht über die Patienten informiert
- man wird mit falschem Namen angesprochen
- bekommt keine Zeit für Gespräche mit Ärzten und wenn es welche gibt sind diese fachlich sehr schlecht - es wird einfach ein unüberlegtes Urteil abgegeben
- ... es könnten hier noch viele weitere Kritikpunkte folgen
aber ich möchte damit schließen, dass mir der Klinikaufenthalt nur geholfen hat, weil ich mich mit den anderen Patienten ausgetauscht habe - dadurch bin ich gesund geworden und konnte bereits nach einer Woche wieder gehen
*********
Psychosomatische Rehaklinik
Hallo,ich war für vier Wochen in besagter Klinik wegen Trauerbewältigung. Trotz telefonischer Vorgespräche betreffs der Therapieplanung,erlebte ich eine böse Überraschung! Erst ab der 3.Woche fand sich die spezielle Gruppe zusammen und somit waren 2 Wochen verschenkt! Als Ersatz in den ersten 2 Wochen gab es die sogenannte Basisgruppe, die mir absolut nichts brachte, die aber lt. Klinik das konzept sei! Um Einzelgespräche musste man kämpfen, jedoch kamen letztendlich auch nur 2x 30 Min./ Woche dabei heraus. Ich beschwerte mich telefonisch bei meinem Rentenversicherungsträger über diese Verfahrensweise! Die Klinikleitung dohte mir daraufhin, sollte dies nochmal geschehn, würde man mich der Klinik verweisen.
Das war der absolute Hammer, aber alles spricht für sich, denn der Kassenpatient ist dort nur eine Nummer und wird auch so behandelt. Das reine Profitdenken ist dort an der Tagesordnung! Kritik ist dort nicht erwünscht, da sich sonst div. Personen gleich angegriffen fühlen, da sie nicht kritikfähig sind! Der absolute Hammer war, das meine Bescherde welche ich vertrauensvoll schriftlich an meinen Rentenversicherungsträger sckickte, ohne mich zu fragen, an die Klinik gesandt wurde um eine Stellungnahme der Klinik zu den jeweiligen Vorwürfen Stellung nehmen zu lassen! Das ist ein klarer Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz und somit arbeiten offensichtlich Institutionen zusammen, was absolut nicht rechtmäßig ist. Nun, mit diesen Tatsachen werden sich jetzt wohl andere Institutionen zu befassen haben!
Aber trotz aller Kritik, gibt es auch positives zu berichten.
Einen ganz herzlichen Dank an das immer freundliche Küchenpersonal, für das immer gute abwechslungsreiche Essen, den immer freundlichen und den Patienten zugewandten Servicepersonal, sowie den immer hilfsbereiten Reinigungspersonal! Davon können sich andere eine Scheibe abschneiden!
*********
(Anmerkung: in dieser Reha-Klinik gab es immerhin auch einige erfreuliche Erfahrungsberichte.Anonsten habe ich nur eine einzige Klinik im näheren Umkreis mit überwiegend positiven Bewertungen gefunden.)
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen