Ich weiss nicht ob mein letztes Posting wirklich versändlich war. Ich hatte da nur gerade ganz deutlich etwas in mir wahrgenommen, was vermutlich die meisten von uns in sich tragen: diese Identifizierung mit der eigenen Leistungskraft. In meinem Fall mit der körperlichen.
Nun gibts dafür aber leider keine Garantie. Jeder von uns kann von heute auf morgen schlapp machen, krank werden, einen Unfall erleiden oder sonst was. Da tut es gut, sich beizeiten mal diese "innere Nazisuppe" anzusehen, sprich, die eigene Würde auch in der eigenen Schwäche zu würdigen.
Wie schnell fühlt man sich selbst als unützer Esser, wenn man nichts mehr tun kann. Da ist der Nazi dann ganz nah.
Es fühlt sich natürlich wesentlich würdevoller an, für andere zu sorgen, andere zu pflegen, der Gebende zu sein.Geben ist seliger als Nehmen...Und Macht ist geiler als Ohnmacht. Und da ist dann auch gleich wieder dieser Tauschandelgedanke, von dem wir alle so infiziert sind. Was geb ich Dir, was gibst Du mir...
Dabei ist das mit dem Geben und Nehmen in Wahrheit ja gar nicht so einfach zu unterscheiden. Und in Wahrheit, ist das Leben auch gar kein Tauschhandel. Es wird lediglich zu einem degradiert. Und das wiederum ist das eigentlich würdelose an diesem ganzen Spiel
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