Montag, 14. Mai 2012

Johannes Kreidler über die GEMA, Urheberrecht und die Schwierigkeiten, Geld zu verdienen

via http://www.kulturtechno.de/

Urheberrecht im Internetzeitalter – aber wie?

Der Komponist Johannes Kreidler über die GEMA und die Schwierigkeiten, Geld zu verdienen


(nmz) -
"Im Internet wird auch eine riesige Kreativität freigesetzt. Das ist ein Segen für die Menschheit, glaube ich."
Ein Artikel von Franzpeter Messmer.
Berlin. Johannes Kreidler widmet sich dem Komponieren mit dem Computer. Er komponierte zum Beispiel „Money“ für Klarinette, Violine, Gitarre, Klavier und Sampler oder „kinect studies“, Videos von Konzeptstücken mit dem Microsoft Kinect 3D Sensor. Mit Aktionen wie „Fremdarbeit“, bei der er Komponisten aus Billiglohnländern für sich komponieren ließ, oder „Call Wolfgang“, einer Installation und Netzaktion, bei der zwei Computer via VoIP miteinander unter Verwendung von automatisch generierten Terrorabsprachen telefonieren, nimmt er zu Problemen der Zeit wie Billigarbeit oder Vorratsdatenspeicherung Stellung. Kreidler gewann zahlreiche Kompositionspreise, so den Stipendienpreis der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik oder den Nachwuchsförderpreis der GEMA. Seine Werke genießen internationale Beachtung. Franzpeter Messmer befragte ihn nach seinen Wünschen hinsichtlich einer Reform des Urheberrechts, welche die neuen Chancen und Gefahren des Internet berücksichtigt.
neue musikzeitung: 2008 erregten Sie mit der Aktion „Product-Placement“ in den Medien großes Aufsehen. Was war das Ziel dieser Aktion? >>>weiter zum Interview

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